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Geschichten und Nachrichten
21. Midnight Run 01-11-2025

 

                                    

 

Absage und Zufälle sorgten dafür, dass Team Old Time auch dieses Jahr an der anspruchsvollsten Regularity Rallye in Dänemark, teilnehmen konnte, die in Billund startete und in Hodde Kro beim Ziel endete. Rennorganisator Lars Palle lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen – diesmal mussten die Teilnehmer eine „Weihnachtsbaum-Etappe“ fahren. Eine Reihe aufeinanderfolgender Punktnummern auf dem „Stamm“ mit grünen Linien (Äste am Baum) führte zu den Straßenschildern, die bedeuteten, dass man dort nicht fahren durfte. Schwer zu erklären und im Dunkeln auch nicht einfach zu befahren. Vor allem, wenn man sich in den „Weihnachtsbaum-Ästen“ verfuhr. Zum Glück gab es eine Übersichtskarte, auf der einige Punkte eingezeichnet waren, sodass man trotzdem weiterfahren konnte. So wurde aus der „Weihnachtsbaum-Etappe“ das „Weihnachtsrallye“. Ich denke, viele nutzten diese Gelegenheit, da es in Dorf-Hovborg einige Schilder gab, die man leicht verwechseln konnte.

Ansonsten war es ein unterhaltsames und spannendes Erlebnis, auf das man sich nicht vorbereiten kann, bevor man tatsächlich am Start der Etappe steht. Am besten eignet es sich aber wohl bei Tageslicht, wenn die Straßenschilder leichter zu finden und zu lesen sind.

Es war eine dunkle und stürmische Nacht mit viel Regen an diesem Samstag. Die Schotter- und Waldwege waren voller Schlaglöcher und schlammig, und der Schwierigkeitsgrad war deutlich angehoben worden, was das Rennen letztendlich zu anspruchsvoll machte – schade für den Ruf des Rennens, denn am Start waren 30 Teilnehmer, darunter sechs Teams aus Norwegen, Schweden und Deutschland. Dass alle ein oder mehr Streckenkontrollen verpassten und viele die Zeitkontrollen nicht erreichten, beweist, dass das Rennen dieses Mal zu schwierig geworden war.

Trotz der oben genannten Umstände absolvierte das Team mit der Startnummer 7 das gesamte Rennen in einem offenen VW Typ 181 – Jagdwagen – Es war total cool.. Siehe Foto auf dieser Seite. Und obwohl sie die meisten Strafpunkte von allen hatten, erhielten sie im Ziel großen Applaus..

Und nun zur Absage: Eines der deutschen Teams wurde in der Woche vor dem Rennen von einer Krankheit heimgesucht, und da Troels im Urlaub und ebenfalls krank war, hatten wir beide (Troels und Ich) nicht geplant, dieses Jahr teilzunehmen. Als Gerd Uwe dann anrief, musste darüber nachdenken, und mit Familie abreden, bevor ich zugesagt habe.. Am Samstagnachmittag traf ich Gerd Uwe in Hodde Kro. Er hatte am Vortag die Tripkontrolle durchgeführt, sodass wir uns auf die Ausrüstung in seinem Golf GTI konzentrieren und eine Strategie für „links und rechts“ entwickeln konnten. Es lief sehr gut, da wir gerade erst gestartet waren. Ich bin ein paar Mal falsch abgebogen (kürzesten Route). Beim ersten Mal konnte mich ein anderes deutsches Team noch retten.

Gerd Uwe war bei anhalten  einem Gleichmäßigkeits-prüfung  dabei, um nachzufragen, wie es lief (sie waren bei einem der ersten Starts, die wir gesehen hatten, zu spät gekommen). Hier erhielt er ein „M“, das wir in unsere Kontrollkarte eintrugen. 😊 Das nächste Mal, als wir die kürzeste Route nicht fuhren, war auf einer langen Gleichmäßigkeits-prüfung nach TK2. Dort übersah ich erneut eine kürzere Route und stieß auf eine von Lars Palles genialen Eigenheiten: eine geplante „falsche stempel-kontrolle“ (Gegen-anweisung) Wir erhielten eine neue Anweisung, die uns um die korrekte Gegenanweisung herumführte (die ideale Route war tatsächlich durch eine Baustelle blockiert, die beim start erwähnt worden war). Also – wir dachten gar nicht darüber nach, dass der Stempel auf unserer Kontrollkarte schief war – wir waren einfach nur froh, die Gegenanweisung gefunden zu haben und konnten direkt im Anschluss zu Gleichmäßigkeits-prüfung 5 weiterfahren.

Nun, mal sehen, Abgesehen von Routenfehlern und durchdrehenden Rädern, die uns auf drei HTKs viele Sekunden kosteten, fuhren wir gute Zeiten. Allerdings nicht annähernd so gut wie die Gesamtsieger – Jan Østergård mit seinem Sohn Niki (der zum ersten Mal teilnahm). Sie fuhren mit nur 9,40 Sekunden Strafzeit und verpassten nur ein einziges Schild – eine super Leistung! Leider fuhren sie in derselben Klasse wie uns. Wir hatten 19,20 Sekunden Strafzeit und ebenfalls nur ein verpasstes Schild – und landeten auf dem zweiten Platz. Glück gehabt, denn die Nummer drei in unserer Klasse, Arne Lundgård und Søren Kamp, hatten zwar 17,90 Sekunden Strafzeit, aber drei Schilder verpasst. Gerd Uwe war nicht ganz zufrieden – er will gern (und gewinnt normalerweise auch) gewinnen.

 

Mit sportlichen Grüßen

Niels Peder – Team Old Time

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